12 Fragen, die Sie bei der Wahl einer Webdesign-Agentur stellen sollten
2. Oktober 20264 Min. LesezeitGOGNUS Agency
Eine Unternehmenswebsite erstellen zu lassen, wirkt wie ein Projekt von wenigen Wochen – doch mit der gewählten Agentur arbeiten Sie oft jahrelang zusammen. Wartung, Updates, neue Funktionen und Support kommen vom selben Team. Deshalb ist die Wahl der Agentur so wichtig wie die Website selbst. Hier sind 12 Fragen, die Sie vor der Angebotsanfrage stellen sollten.
1. Welche Projekte haben Sie in ähnlichen Branchen umgesetzt?
Sehen Sie sich Referenzen an und besuchen Sie die Live-Websites – keine Screenshots, sondern funktionierende Seiten. Wer ein ähnliches Projekt in Ihrer Branche umgesetzt hat, versteht Ihre Anforderungen schneller.
2. Kann ich mit einem Ihrer Referenzkunden sprechen?
Zufriedene Kunden stehen meist gern als Referenz zur Verfügung. Ein kurzes Gespräch liefert das realistischste Bild zu Termintreue, Kommunikation und Support nach dem Launch.
3. Arbeiten Sie mit fertigen Themes oder mit individuellem Design?
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, aber Sie sollten wissen, was angeboten wird. Die Unterschiede erklären wir ausführlich in diesem Vergleich.
4. Wie pflege ich die Website selbst?
Lassen Sie sich das Admin-Panel zeigen, das Sie erhalten. Können Sie Projekte, Produkte, Referenzen, Blogbeiträge und Formulareingänge selbst verwalten? Gibt es eine Schulung zum Panel?
5. Was genau ist im Angebot enthalten?
Seitenliste, Korrekturschleifen im Design, Umfang des Admin-Panels, Anzahl der Sprachen, Formulare, Integrationen, SEO-Arbeiten und Zeitplan sollten schriftlich festgehalten sein. Einzeilige Angebote wie „Unternehmenswebsite: X“ führen später zu Streit. Was den Preis bestimmt, erklären wir in diesem Beitrag.
6. Was tun Sie für SEO?
Die technischen SEO-Grundlagen (Überschriftenstruktur, Meta-Angaben, Sitemap, Schema, Geschwindigkeit, Mobilfreundlichkeit) sollten beim Aufbau der Website gelegt werden. Seien Sie vorsichtig bei Agenturen, die „Platz 1 bei Google“ versprechen; keine Agentur kann Platzierungen garantieren.
7. Auf wen werden Domain, Hosting und Website registriert?
Domain und Hosting sollten auf Ihr Unternehmen laufen. Im Vertrag sollte stehen, dass Ihnen Website-Dateien und Administratorzugang übergeben werden. Andernfalls verlieren Sie bei einer Trennung von der Agentur womöglich den Zugriff auf Ihre Website.
8. Wie lange dauert das Projekt und wie sieht der Zeitplan aus?
Bitten Sie um geschätzte Termine für Designfreigabe, Entwicklung, Tests und Launch. Wenn auch Ihre Aufgaben – etwa die Lieferung der Inhalte – im Zeitplan stehen, lassen sich Verzögerungen vermeiden.
9. Wie testen Sie Mobilansicht, Geschwindigkeit und Sicherheit?
Lassen Sie sich bestätigen, dass die Website auf Smartphone, Tablet und Computer getestet, die Geschwindigkeit gemessen und grundlegende Schutzmaßnahmen (SSL, Login-Schutz, Backups) umgesetzt werden.
10. Bieten Sie nach dem Launch Support?
Fragen Sie, ob es einen Wartungsplan für Updates, Backups, Sicherheitsscans und kleine Änderungen gibt und wie schnell Support-Anfragen beantwortet werden.
11. Kann ich meine Website später erweitern?
Lassen sich Angebotssystem, Händler-Login, weitere Sprachen oder Integrationen später ergänzen? Eine wachstumsfähige Basis erspart Ihnen später einen kompletten Neuaufbau.
12. Bleibt erhalten, was meine bisherige Website aufgebaut hat?
Bei einem Relaunch sollten Sie sich bestätigen lassen, dass alte Adressen per 301 auf die neuen weitergeleitet und Inhalte übernommen werden. Sonst kann Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen über Nacht einbrechen.
Warnsignale
Ranking-Garantien oder das Versprechen „in 1 Woche auf Seite 1“
Ein einzeiliges Angebot mit unklarem Umfang
Die Agentur registriert die Domain auf sich selbst
Keine Live-Referenzen vorzeigbar
Keine klaren Aussagen zum Support nach dem Launch
Häufig gestellte Fragen
Was ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl einer Webdesign-Agentur?
Es gibt kein einzelnes Kriterium, doch drei Faktoren sind am wichtigsten: Die Agentur hat vergleichbare Projekte in Ihrer Branche erfolgreich umgesetzt, das Angebot ist schriftlich und aufgeschlüsselt, und es gibt Support nach dem Launch.
Wem sollten Website und Domain gehören?
Domain und Hosting-Konto sollten auf Ihr Unternehmen registriert sein; Website-Dateien, Inhalte und Administratorzugang müssen Ihnen übergeben werden. Das sollte ausdrücklich im Vertrag stehen.
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Alles, was Sie wissen sollten, bevor Sie eine Unternehmenswebsite erstellen lassen – von der Zieldefinition und Agenturwahl über die Inhalte bis zur Wartung nach dem Launch.
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